WIE MAN MUTIG WIRD?
INDEM MAN SO TUT,
ALS OB MAN MUTIG WÄRE!
Ich bin Isabell Marie Popescu und arbeite freiberuflich als Theaterpädagogin (BuT) und Trainerin für politische und gesellschaftliche Themenfelder wie Konsens, Gewaltfreiheit,
Anti-Diskriminierung, Rassismuskritik und Gender.
Suchen Sie eine Referentin oder Trainerin zu den Themen Diskriminierungen, politisches Theater oder gelingende Kommunikation?
Möchten Sie einen lebendigen und echten Gruppenprozess bei dem Kreativität, Partizipation und Emanzipation in gleichen Teilen ihren Platz finden?
Oder sind Sie eine Kollegin oder ein Kollege und suchen Austausch und Netzwerkarbeit?
Wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen möchten, freue ich mich über eine Nachricht an [email protected]!
Mit ganz herzlichen Grüßen
ALL WORK AND NO PLAYING IS TOTALLY MISSING THE POINT.
Sie möchten einen Eindruck meiner Arbeit gewinnen?
Hier stelle ich Ihnen eine Auswahl von Impressionen zur Verfügung.
Von Mai 2021 - April 2022 leitete ich zusammen mit meinem Kollegen Christoph Ebel ein Projekt zu kreativem Protest bei der BUNDjugend NRW. In diesem Jahr begleiteten
wir mehr als 60 junge Menschen dabei, sich künstlerisch auszudrücken mit Theater der Unterdrückten, mit Spoken Word und mit Musik. Knapp 20 junge Erwachsene lernten außerdem kreative Methoden
kennen, um sie selber weiterzugeben in der Aufbauqualifizierung Kunst und Widerstand. Bei all den durchgeführten Workshops und Fortbildungen waren uns das WIE stets genauso wichtig wie
das WAS. WIE lernen wir mit Freude? WIE können wir unseren Plan verändern, so dass er wieder zu den Bedürfnissen der Gruppe passt? WIE wird das hier ein diskriminierungs- und
rassismuskritischer Raum, der sicher ist? WIE können die Teilnehmenden Widerstand gegen uns ausdrücken?
Durch sehr offene, vertrauensvolle Teilnehmende und unsere pädagogische Haltung ist eine Fortbildung entstanden, die neben den künstlerischen Inhalten von Machtkritik und emanzipatorischen Lernen
geprägt war - eine bereichernde Zeit für alle!
Weitere Informationen hier.
"Multi-Schulung Flucht"
Multiplikator*innen-Schulung zu Flucht, Anti-Rassismus und Solidarität der BUNDjugend NRW.
Weitere Informationen hier.
Die zweifach preisgekrönte Multi-Schulung Flucht ging 2019 in die fünfte Runde! Seit 2016 sind bereits über 90 junge Menschen zu Multiplikator*innen ausgebildet worden. Multiplikator*innen multiplizieren (vervielfachen) Wissen, Gedanken und Fragen, indem sie mit Gruppen arbeiten und Menschen zum Nachdenken und Handeln anregen. Einige erzählen Dir unten, wieso es sich für sie gelohnt hat, dabei zu sein!
Mohem. - Wichtig.
Für das Kulturbüro der Stadt Essen leitete ich mehrere Theaterprojekte, die einen sogenannten "Integrationsbeitrag" leisten sollten. Für mich war das Ziel aber zu einem Empowerment durch Kunst
und Gemeinschaft beizutragen.
Ich arbeitete mit einer Wohngruppe junger unbegleiteter geflüchteter Männer und mit drei IK-Klassen. Dass ich als meistens weiß-gelesene deutsche Frau mit Menschen arbeite, die tagtäglich den
unterschiedlichsten Rassismen ausgesetzt sind von denen ich keine erleide, und ich dann mit ihnen Kunst machen soll, hat für mich eine sehr hohe Reflexionsarbeit bedeutet.
Wie kann ich ein Theaterprojekt so gestalten, dass die Teilnehmenden selbstbestimmt ihre Entscheidungen treffen können? Wie schnell kann ich auf Dari und Arabisch die wesentlichen Begriffe lernen, die ich für die Theaterarbeit brauche, um zu zeigen, dass es ein Arbeiten auf Augenhöhe ist und die Bringschuld nicht nur bei den neu hier Lebenden liegt? Wie inszeniere ich so, dass die Teilnehmenden als Subjekte, als Menschen, die etwas von sich auf einer Bühne zeigen zu erkennen sind und nicht von einem weißen Publikum als "anders" festgeschrieben werden? Wie kann ich dazu beitragen, dass die Jugendlichen sich vernetzen, bestärken und neue Freundschaften schließen und ihre sozialen Ressourcen vergrößern? Wie kann ich befreit von den Rassismen handeln, die ich gelernt habe? Nach diesen Projekten war ich bestärkt darin, diskriminierungsfreie, transkulturelle Theaterpädagogik zu befördern. Mehr dazu auf der Seite des TPZ Ruhr.
Im Rahmen von der Ergänzenden Schulbezogenen Jugendsozialarbeit begleitete ich seit Anfang 2014 eine Klasse der Grundschule im Bergmannsfeld, Essen. Beim GoldStücke Festival 2014 des SKF Essen-Mitte e.V. zeigten die 26 ErstklässlerInnen ihre Tiere von der Regenbogeninsel, eine Geschichte, die ich mit den Kindern entwickelte. Inspiriert durch Jeux Dramatique ließ ich den Kindern große Freiheit und Zeit, ihre Tiergeschichten zu spielen, die gut für sie sind. So tasteten wir uns an die Geschichte von der Regenbogeninsel heran, die sie dann vor über 200 Menschen in der Weststadthalle zeigten!
Im Juni 2015 stand die Schulklasse zum zweiten Mal auf der großen Bühne der Weststadthalle mit der Geschichte Warum ein Wolf nicht böse sein muss!. Mit Elementen aus dem biografischem Theater konnten die Kinder die Figur des "bösen" Wolfes mit Leben füllen und sich hineinfühlen, was er braucht, um nicht mehr so grummelig sein zu müssen.
Für die TheaterMenschen Düsseldorf bestand meine Arbeit nur in Moderation, Schauspieltraining und im Begleiten ihres theaterpädagogischen Prozesses.
Was wollten die neu gegründeten TheaterMenschen spielen? Sie wussten es nicht. Ich schlug nichts vor. Also war für sie die Forschungsfrage "Wo willst Du hin?" geboren. Daraus entwickelten die rund 15 jungen Menschen um die 20 eine Montage, die sie 2014 in Essen, Trier und Düsseldorf zeigten.
Ich stellte mein künstlerisches Wissen zur Verfügung und hielt einen sicheren Raum aufrecht, in dem sich eine Gemeinschaft bilden konnte, die keiner Leitung bedarf. A group of all leaders, wie Scott Peck sie nennt.
Die TheaterMenschen Düsseldorf machen nun alleine weiter. Ich habe mich erfolgreich überflüssig gemacht.
Workshops zu geben macht mir große Freude! In kurzer Zeit können wir uns intensiv mit etwas auseinander setzen, ausprobieren und Lernerfolge erzielen- das ist ein Geschenk für die Teilnehmenden und für mich als Leiterin auch! Während des GrAFiTi Theaterfestivals 2012 bot ich zum Beispiel einen Workshop zum Thema Straßentheater an. Nach 2 intensiven Stunden spielten wir dann auf dem St.Johanner Markt in Saarbrücken. In Workshops heißt es für mich: Probier doch mal! Das klappt bestimmt! Positives Verstärken lässt uns manchmal unsere Grenzen ein bisschen weiter nach hinten verschieben...
Die Theatergruppe Thunis blickt auf eine über 30-jährige Geschichte in Saarbrücken zurück. Viele RegisseurInnen von Thunis oder Ensemblemitglieder waren später an professionellen Bühnen wiederzufinden. Als ich mich für die Spielzeit 2012/2013 als Regisseurin bewarb, machte ich direkt transparent, dass ich damals bereits am Theaterpädagogischen Zentrum Ruhr lernte. Trotzdem habe ich rückblickend den Eindruck, dass ich mit Roland Schimmelpfennings Auf der Greifswalder Straße eine theaterpädagogische Arbeit in die Geschichte von Thunis geschmuggelt habe. Kein Casting, gemeinsame Stückauswahl, Probenplanung, gemeinsame Einigung über Rollenvergabe, Arbeitsgruppen, eine Stückentwicklung als Vorstück ganz ohne mich. Hier wurde auf Augenhöhe gearbeitet und typische Machtstrukturen im Theater aufgedeckt und abgeschafft. Theater als demokratischer Prozess, der nicht anstrengend ist, sondern Spaß macht!
Drei Jahre lang leitete ich die französische Theatergruppe LePont an der Universität des Saarlandes. Das Theater war hier Schlüssel nicht nur zur fremden Sprache, sondern auch zu den Menschen aus dem Nachbarland. So gab es jährlich zwei Begegnungen zwischen LePont und einer Truppe aus Marseille, dem Panama Théâtre, einmal in Marseille und dann in Saarbrücken. Es wurden Freundschaften innerhalb von LePont geschlossen zwischen Deutschen und jungen Menschen aus Frankreich, die in Saarbrücken studieren. Und auf der Bühne konnten Konzepte von "Kultur" und Identität und das stets abwertende "Fremde", das nie für sich selbst stehen darf, sondern nur im Kontrast zum "Normalen" existiert, künstlerisch erforscht werden. So zum Beispiel in der Werkstattinszenierung "Les Chenilles" frei nach Stéphan Hessels Empört Euch! (2011).Transkulturalität ist für mich seitdem nicht mehr nur eine Theorie.
"Die Physiker" mit der Theatergruppe am Ricarda-Huch-Gymnasium, Krefeld, 2005-2006.
Mein Abitur stand in einem Jahr bevor und ich wollte nicht von der Schule gehen, ohne dort Theater gespielt zu haben. Eine Theatergruppe gab es nicht - also, eröffnete ich selber eine! Mit über 30 SchülerInnen gestaltete ich ohne es zu wissen mein erstes theaterpädagogisches Projekt. Wir organsierten uns selber, suchten ein Stück, machten uns den Stoff und die Themen zu eigen und staunten nicht schlecht, was für ein Applaus dann kam! Die Liebe zu emanzipatorischen Prozessen hat mich seitdem nicht verlassen.
GO, WHERE YOU CAN SHINE.
Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit haben in meinem Leben die schönsten Erfahrungen möglich gemacht, oft widrigen Umständen (Sexismus, Klassismus, Rassismus...) zum Trotz.
Durch meine Arbeit möchte ich Menschen Räume anbieten, in denen sie über sich selber und über den Prozess von dem sie Teil sind, bestimmen können.
Gerade Menschen, die durch Sexismus, Rassismus, Klassismus, Ableism, Adultismus oder einer anderen Diskriminierung in unserer Gesellschaft fremdbestimmt, abgewertet oder verletzt werden, brauchen
Schutzräume! Durch meine Position als white-passing MIgrationsandere, cis-Frau ohne Be_hinderung aber mit deutschem Pass, und eine Reihe anderer Privilegien, gibt es nur wenige Empowermenträume,
die ich selber anbiete.
Ich möchte aber sicherere Räume halten und habe damit bereits einige Erfahrung.
Geprägt wurde meine freiberufliche Arbeit u.A. durch mein Philosophiestudium und Studiumabbruch aus Überzeugung, die Bildungsarbeit für das Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland, einer kurzen Intensiv-Ausbildung in Gesprächs- und Gestalttherapie an der Mercurius Heilpraktikerschule Saarland, der Gewaltfreien Kommunikation nach M.B.Rosenberg, durch meine Ausbildung am Theaterpädagogischen Zentrum Ruhr, einer Mediationsausbildung am Forum Demokratie Düsseldorf und einigen lehrreichen Semestern der Sozialen Arbeit an der HS Düsseldorf.
Was mich begeistert, finden Sie auch in meiner Schatzkiste weiter unten, in der ich Materialien, Links und Literaturempfehlungen für Sie verstaut habe.
Der größte Teil meiner Arbeit passiert für geschlossene Gruppen von Stiftungen, Verbänden, NGOs, Schulen oder ausgesuchten Unternehmen.
Hier finden Sie aber auch stets meine aktuellen offenen Angebote und Termine.
7. März 2026 in Saarbrücken
Theaterwerkstatt: Krieg und Frieden
In diesem Seminar forschen wir zu den Themen Krieg und Frieden. Kriege und bewaffnete Konflikte in der Welt sind Grund für unfassbares Leid in der Welt. Viele Menschen sind in Sorge, sind traurig
oder bestürzt über die Nachrichten. Aber auch Ohnmacht und Überforderung kann eine Reaktion sein auf das aktuelle Weltgeschehen. Gemeinsam wollen wir einen kreativen Weg erproben, um uns den
Kriegen in der Welt zuzuwenden: Ohne Geschichtstheorien, Konfliktanalyse und Geopolitik, sondern mit Unvoreingenommenheit und der Bereitschaft, zuzuhören. Mit Methoden aus dem biografischen und
dem dokumentarischen Theater werden wir Geschichten und Berichte von Menschen aus der ganzen Welt bearbeiten. Dabei gehen wir respektvoll und achtsam miteinander in der Gruppe um. Als
Gegengewicht zu dieser schwierigen Auseinandersetzung erforschen wir spielerisch, wie Frieden aussehen kann, wie sich Frieden anfühlt und wie wir ihn herstellen können. Die philosophische Frage
nach Frieden kann auf der Bühne ganz verschiedene Antworten bekommen, die auch unbeschwert sein dürfen. Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Achtung: Dieses Seminar bietet KEINEN Raum für
Diskussionen unterschiedlicher Positionen (z.B. über Israel und Palästina oder über den Ukrainekrieg). Es können aber ggf. unterschiedliche Positionen sichtbar werden und – sofern sie nicht
antisemitisch, rassistisch, oder anders menschenverachtend sind – nebeneinander stehen.
Inhalte:
Anmeldung unter: Stiftung Demokratie Saarland
15. März 2026 in Dortmund und 26. März Online
„Nicht in meinem Seminar!“ Wie wir als Leitung mit rechtspopulistischen Störungen umgehen und unser Konfliktverhalten erweitern können
Was mache ich als Seminarleitung oder Lehrkraft, wenn ein:e Teilnehmer:in sich wütend über Minderhei-ten auslässt? Wie kann ich auf die rassistische Äußerung eingehen, ohne mein Gegenüber zu
beschämen und zu belehren? Wie kann ich ruhig bleiben und mutig in Konflikten agieren? Wann habe ich einen Bildungsauftrag und wann darf ich auch einfach Grenzen setzen?
Rassistische, diskriminierende oder aufhetzende Störungen nehmen in Lernräumen zu. Bei vielen Menschen löst dies Ohnmacht und Überforderung aus – doch es gibt vielfältige Wege sich zu widersetzen
und für Menschlichkeit einzustehen. Als Pädagog:innen oder Trainer:innen können wir einen besonderen Beitrag leisten, denn unser Handeln hat Auswirkung auf die ganze Gruppe, mit der wir
arbeiten.
Das Seminar will dazu beitragen, klarer und souveräner mit Diskriminierungen, Verschwörungsglauben oder rechten Positionen umgehen zu können. Dabei setzen wir uns tief mit eigenen Privilegien und
eigenem Konflikt- und Kommunikationsverhalten auseinander. Inspiration ziehen wir aus Modellen von Schulz von Thun, dem politischen Framing und der Gewaltfreien Kommunikation. Neurobiologische
Erkenntnisse zeigen uns, wie wir den Umgang mit aggressiver Kommunikation trainieren können.
Neben Inputs, Training in Kleingruppen und Einzelreflexionen wird es auch Raum für kollegialen Austausch und Entspannungsmethoden geben. Das Seminar darf trotz der Schwere des Themas gut tun und
bestärken. Es richtet sich vor allem an Praktiker:innen der politischen Bildung, Dozent:innen und pädagogische Fachkräfte
Anmeldung unter:Friedrich-Ebert-Stiftung NRW
18. - 19. April 2026 in Gelsenkirchen
Politischer Theater-Workshop:
„Rehearsal for Reality“
(Theater der Unterdrückten)
Politisches Theater als Probe für die Wirklichkeit! Mit dem Theater der Unterdrückten wird in
diesem zweitägigen Workshop gemeinsam geforscht, um Begriffe wie Macht, Machtmiss-
brauch und Ermächtigung begreifen zu lernen. Daneben darf das Spiel auch einfach Spaß ma-
chen, ohne den Bezug zu unserem echten Leben zu verlieren.
Das Theater der Unterdrückten ist eine Theaterbewegung, entstanden in den 1970er Jahren
um den Theatermacher Augusto Boal. Wir lernen verschiedene Spiele kennen und probieren
viel aus, um die besondere Qualität dieser Theaterarbeit zu erleben. Diese zeichnet sich u. A.
durch Machtsensibilität aus, viel Achtsamkeit, Humor und wenig Sprache. Am zweiten Tag
werden wir eine oder mehrere Forumszenen entwickeln, die von Augusto Boal als „Übung für
die Wirklichkeit“ gesehen wurden. Im Forum Theater können wir eigene Diskriminierungen oder
Privilegien erkennen und uns gegenseitig darin unterstützen, aus der Unterdrückung und Ohn-
macht wieder in Macht zu kommen.
Zielgruppe sind alle neugierigen Menschen, die das Theater der Unterdrückten kennenlernen
möchten. Es wird stets auf die Anwendung der Methoden eingegangen, sodass sich der Work-
shop auch an (Theater)Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen und andere Menschen richtet, die
mit Gruppen arbeiten und das Theater der Unterdrückten in ihre Arbeit integrieren möchten.
Das Seminar findet in Kooperation mit den NaturFreunden NRW statt.
Anmeldung unter:Friedrich-Ebert-Stiftung NRW
30. Mai 2026 in Saarbrücken
Gewaltfreie Kommunikation & Systemische Denkweise
Die Gewaltfreie Kommunikation nach M. B. Rosenberg ist mehr als eine Methode, die wir lernen, um erfolgreich zu kommunizieren. Sie ist in erster Linie eine Haltung, die wir lernen können anzunehmen und die uns dann ganz natürlich durch unser Leben begleitet. Ob es nun im privaten Alltag ist, im Beruf oder im politischen Engagement: Gewaltfreie Kommunikation ermöglicht es uns, wirklichen Kontakt mit uns selber und unseren Mitmenschen zu bekommen. Und dann können wir im Konfliktfall auch wirklich nachhaltige Lösungen finden, die für alle gut sind.
Die Systemische Denkweise ergänzt die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation sinnvoll und lässt uns die Welt und uns darin noch umfassender verstehen. Beides hilft uns dabei, Frieden in uns herzustellen und auch für Frieden in unserem Umfeld aktiv einzutreten. Nicht selten leiden wir unter schwelenden oder offenen Konflikten in unserem Leben. Uns fehlt aber das Vertrauen, dass eine Konfrontation zu einer friedlichen Lösung führen kann. Dieses Seminar möchte das Vertrauen in unsere Friedensfähigkeiten stärken und Lust und Mut machen, Konflikte anzugehen und gerade auch mit andersdenkenden Menschen in Kontakt zu gehen!
Inhalte:
Beobachtung vs. Bewertung
Bedürfnisse verstehen und erkennen
Empathie trainieren
Systemische vs. Lineare Denkweise
Konstruktivismus verstehen
Zusammenhang von Autopoeisis und Respekt
Widerspruchstoleranz üben
Eskalationsstufen in Konflikten
Ruhig bleiben bei (verbalen) Angriffen
Konsens und andere Lösungen
11. Juni 2026 Online
Souverän reagieren, Grenzen setzen: Strategien für Frauen im Umgang mit abwertendem Verhalten im Berufsalltag
Dieses Seminar richtet sich an Frauen* in Fach- und Führungspositionen, die sich im beruflichen Alltag mehr Klarheit, Sicherheit und Handlungsspielraum im Umgang mit herausfordernden Kommunikations- und Machtsituationen wünschen.
Kennen Sie folgende Situationen? Sie erhalten ungefragt einen Kommentar zu Ihrem Aussehen, in Meetings werden Sie unterbrochen oder Ihre Beiträge werden übergangen, Sie erhalten subtil abwertende Bemerkungen oder Feedback in einem aggressiven Tonfall? Oft bleibt in solchen Momenten unklar, wie eine professionelle und zugleich stimmige Reaktion aussehen kann, die die eigene Integrität wahrt.
Im Seminar nehmen wir solche Erfahrungen ernst und ordnen sie ein. Mit systemischem Blick betrachten wir individuelle Erlebnisse sowie strukturelle und kulturelle Bedingungen beruflicher Kontexte. Theoretische Impulse zu Gender, Sexismus und Macht unterstützen dabei, eigene Wahrnehmungen zu verstehen und einzuordnen.
Der Schwerpunkt liegt auf konkreten Handlungsoptionen:
Wir arbeiten u.a. mit Elementen der Gewaltfreien Kommunikation, systemischer Gesprächsführung und politischem Framing. Emotionen, innere Haltungen und Denkmuster werden ebenso berücksichtigt wie Sprache und Verhalten. Anhand von Praxisbeispielen der Teilnehmerinnen stärken wir individuelles Konfliktverhalten und machen Gemeinsamkeiten sichtbar.
Das Seminar bietet Raum für Reflexion, Austausch und Erprobung – mit dem Ziel, Sicherheit im Umgang mit Konflikten zu erweitern und persönliche Souveränität zu stärken.
Inhalte:
Ihr Nutzen:
Anmeldung unter: WISPO Systemisches Zentrum
WHEN WAS THE LAST TIME YOU DID SOMETHING FOR THE FIRST TIME?
Theater ist für mich eine von vielen wunderbaren Möglichkeiten dem Leben mit Bewusstheit zu begegnen. Menschen auf der Bühne sind für mich dabei "Profis im Wahrnehmen".
Und das Schönste: Jeder Mensch kann Profi sein!
Was wir auf der Bühne wahrnehmen?
Unseren Körper.
Den Raum.
Die Anderen.
Unseren Körper im Raum.
Unseren Körper im Raum mit den Anderen.
Leben.
Ich bin dankbar, wenn ich Kindern und Erwachsenen dabei zusehen darf, wie sie etwas Neues probieren und sich trauen.
"Nee, so laut schreien kann ich nicht!"
"Ich soll den da küssen?!"
"Ich heul doch nicht, wie ein Mädchen!"
Wo zu Beginn ein Nein ist, wächst ganz rasch ein Ja! Ein Au Ja!
Wenn ich mit Theatergruppen arbeite oder Workshops gebe, dann ermutige ich dazu, einfach zu machen, denn so bin ich auch zum Theater gekommen.
Einfach durchs Tun.
Ich arbeite gerne mit Methoden aus dem Straßentheater (Image und Forum nach Boal), der Improvisation, bewusster Körperarbeit nach dem Gestalt Prinzip von Fritz Perls und The Work That Reconnects
von Joana Macy.
Wenn Menschen zusammen etwas erarbeiten, ist dies für mich immer ein politischer Akt. Raus aus dem Pivaten hinein ins Öffentliche.
Daher waren viele meiner Projekte Werkstattinszenierungen, z.B. frei nach Stephan Hessel ("Les Chenilles", 2011) oder zum Mond ("Lune", 2013).
Ich liebe es, wenn wir die Künstlerin oder den Künstler in uns entdecken und sehen, dass wir selber etwas erschaffen können, das ein Publikum begeistert - und uns selber auch!
Lust auf Theater? Au ja!
NUTZE DIE TALENTE DIE DU HAST!
DIE WÄLDER WÄREN SEHR STILL, WENN NUR DIE BEGABTESTEN VÖGEL
SÄNGEN.
WER NICHT NEUGIERIG IST, ERFÄHRT NICHTS NEUES.
* Noah Sow (2018): Deutschland Schwarz weiß: der alltägliche Rassismus, überarbeitete und ergänzte Fassung.
* Sandra Anklam und Verena Meyer (2013): Life.On Stage. Handbuch Theatertherapie. Uckerland: Schibiri-Verlag
* Joana Macy (2004): Die Reise ins lebendige Leben: Strategien zum Aufbau einer zukunftsfähigen Welt. Ein
Handbuch. Junfermann Verlag.
* Joana Macy (2009): Geliebte Erde, gereiftes Selbst. Ermutigung zum Sozialen Wandel und für eine ökologische Erneuerung. Junfermann Verlag.
* Sharon Dudoa Otoo (2021): Adas Raum.
* Christian Felber (2014): Die Gemeinwohlökonomie. Deuticke.
* Marshal B. Rosenberg (2012): Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens. Junfermann Verlag.
* Werkstatt Gewaltfreiheit Badenwürtemberg: Konsens – Handbuch zur gewaltfreien Entscheidungsfindung
* Grada Kilomba (2013): Plantation Memories - Episodes of Everyday Racism. Unrast-Verlag.
*Harald Welzer (2014): Selbst denken - Eine Anleitung zum Widerstand. Bundeszentrale für politische Bildung.
Dokumentationen:
* Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen www.tomorrow-derfilm.de
* Taste the Waste
* Home und Human– Filme von Yann Arthus-Bertrand (beide online gratis zu finden)
* Tanzträume - Jugendlichen tanzen Kontakthof von Pina Bausch
* Alphabet
I HOPE SOMEDAY YOU'LL JOIN US AND THE WORLD WILL BE AS ONE